Gemeinsam lösen wir die Herausforderungen von morgen.
MEHR ERFAHREN →Die Baugrunderkundung in Augsburg ist der entscheidende erste Schritt für jedes Bauvorhaben auf den anspruchsvollen quartären Schotterböden und tertiären Feinsanden des Lechtals. Eine normgerechte Erkundung nach DIN 4020 bzw. Eurocode 7 ist hier unerlässlich, um die Tragfähigkeit und das Setzungsverhalten des Untergrunds zuverlässig zu bewerten. Besonders die direkte Ermittlung von Spitzendruck und Mantelreibung mittels CPT-Versuch liefert hochauflösende Daten für die präzise Schichtenabgrenzung und die Ableitung geotechnischer Kennwerte direkt vor Ort.
Diese Kategorie deckt das gesamte Spektrum von der orientierenden Vorerkundung bis zur detaillierten Hauptuntersuchung ab, wie sie für Gründungen von Einfamilienhäusern oder den Bau von Regenrückhaltebecken im Stadtgebiet notwendig ist. Die gewonnenen Daten bilden die Basis für jede wirtschaftliche Gründungsberatung und ein fundiertes Gründungsgutachten. Ergänzt wird die Feldarbeit durch ein gezieltes Laborversuche-Programm, um die bodenmechanischen Parameter abzusichern und ein vollständiges geotechnisches Modell des Baugrunds zu entwickeln.
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Drucksondierungen (CPT) und Bohrungen mit Probenentnahme zur Bestimmung des Schichtaufbaus. Entscheidend für die Wahl des Ankertyps und die Festlegung der Krafteintragungslänge.
Bestimmung von Reibungswinkel, Kohäsion und Steifemoduln aus Triaxial- und Rahmenscherversuchen. Nur mit echten Bodenkennwerten lässt sich die Mantelreibung realistisch ansetzen.
Erstellung der Standsicherheitsnachweise für aktive und passive Anker nach EC 7, inklusive Ermittlung der Prüflasten und Kriechmaßberechnung für Daueranker.
Durchführung und Auswertung der Prüfungen nach DIN EN 1537. Dokumentation der Last-Verformungskurven und Freigabe für den weiteren Bauablauf.
DIN EN 1997-1:2014-03 (Eurocode 7, Geotechnical design), DIN EN 1537:2013-08 (Ausführung von Spezialtiefbauarbeiten – Verpressanker), DIN 4084 (Gelände- und Böschungsbruchberechnungen)
Aktive Anker werden vorgespannt; die Bemessung erfolgt gegen Herausziehen mit Nachweis der inneren (Stahl) und äußeren Tragfähigkeit (Verbund). Passive Anker werden erst durch Bodenverformung aktiviert und benötigen einen Nachweis der Einbindelänge im Bruchkörper.
Die Kosten liegen je nach Umfang zwischen €960 und €3.890. Eine reine Vordimensionierung ist günstiger, ein vollständiger Standsicherheitsnachweis mit Laborprogramm liegt im oberen Bereich.
Wir arbeiten nach Eurocode 7 (DIN EN 1997-1) für die geotechnische Bemessung und nach DIN EN 1537 für die Ausführung. Bei Bauprodukten mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung gelten die ETA-Richtlinien.
Die freie Länge muss hinter die Gleitfuge reichen. Wir ermitteln den ungünstigsten Bruchkörper nach DIN 4084 und legen die freie Länge so fest, dass sie mindestens 1,5 m jenseits dieser Linie endet und die Verpressstrecke im tragfähigen Horizont sitzt.
Ein Anker wird stufenweise belastet und entlastet. Wir messen das Kriechverhalten über definierte Zeitintervalle. Besteht der Anker die Prüfung nicht, wird die Bemessung angepasst oder der Anker neu gesetzt – ein Risiko, das wir durch gute Vorerkundung minimieren.
Wir betreuen Projekte in Augsburg und seinem Großraum.